Der Sweet Effekt

Wie der Name schon vermuten lässt, hat dieses Objektiv einen Sweet Spot, also einen Bereich in dem das Bild besonders schön/gut/scharf ist. Dieser Bereich ist kreisförmig und, aufs ganze Bild gesehen, eher klein. Um diesen Sweet Spot herum ist der Verzug sehr stark. Es sieht so aus, als ob man das Bild radial nach aussen gezerrt hätte. Das führt zu einem sehr dynamischen Effekt.

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Meine Tipps für die Arbeit mit dem Sweet-Effekt

  • Der Sweet-Effekt ist der einzige Effekt, der auch bei stark geschlossener Blende immernoch sehr intensiv zu sehen ist. Das ist ein Vorteil, wenn man sehr schnelle Szenen scharf festhalten will. Was mich zum nächsten Punkt bringt.

  • Der Sweet-Effekt ist meiner Meinung nach sehr dynamisch, ich kann ihn mir daher auch sehr gut bei «Actionszenen» bzw. in der Sportfotografie vorstellen.

  • Ich empfehle, diesen Effekt mit dem Optic Swap System (Was ist das?) zu nutzen, da man den Sweet Spot so im Bild an der gewünschten Stelle positionieren kann.

  • Als Objektiv für Ganzkörperaufnahmen finde ich es persönlich nicht besonders gut geeignet, da es immer einen Teil des Körpers bis zur Unkenntlichkeit verzerren wird. Daher würde ich es zumindest im Bereich der People-Fotografie eher für Portraits verwenden. Eine Ausnahme gibt es: Wenn du mit langen, weiten Kleidern arbeitest und viel Abstand zu deinem Model hast, funktionieren auch Ganzkörperaufnahmen.

 

Mit welchen Objektiven bekomme ich diesen Effekt?

Den Sweet-Effekt gibt es sowohl als Stand-Alone Linse (Sol 22 und Sol 45) als auch als Teil des Optic Swap Systems (Was ist das?) in der 35mm, 50mm und 80mm Variante.

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Hier ein paar Bilder, die mit dem Sweet 50 (im Composer Pro II) entstanden sind.