Der Edge Effekt

Der Edge-Effekt ist ein «verstecktes Juwel», dass ich selbst viel zu wenig nutze. Bei diesem Effekt verläuft der unscharfe Bereich nicht wie gewohnt von der Mitte nach aussen sondern diagonal einmal durchs Bild. So entsteht in der Mitte des Bildes eine «scharfe Linie» durch das Bild, weiter zu den Kanten wird das Bild immer unschärfer. Der Fokus des Betrachters geht bekanntlich dort hin, wo das Bild scharf ist. Mit diesem Objektiv kann der Blick so auf sehr aussergewöhnliche Weise gelenkt werden.

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Meine Tipps für die Arbeit mit dem Edge-Effekt

  • Der Effekt kommt vor allem auf der untersten Blendenstufe (f3.2) zur Geltung, danach ist der Effekt nur noch schwach vorhanden.

  • Ich empfehle, diesen Effekt mit dem Optic Swap System (Was ist das?) zu nutzen, da man die Linie so ein wenig steuern kann.

  • Ich finde Edge für Close-up Portraits schwierig, ich finde den Effekt ist vor allem für Bilder auf denen das Model mind. bis zur Hüfte zu sehen ist, interessant.

  • Der Effekt hilft, unschöne Bereich z.B. am Boden verschwinden zu lassen, die man ggf. nicht anders weg bekommt (ausser mit Photoshop).

Mit welchen Objektiven bekomme ich diesen Effekt?

Den Edge-Effekt gibt es nur als Teil des Optic Swap Systems (Was ist das?) in der 35mm, 50mm und 80mm Variante.

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Hier ein paar Bilder, die mit dem Edge 50 (im Composer Pro II) entstanden sind. Noch sind es nur ganz wenige, da ich wie oben erwähnt viel zu selten mit dem Objektiv arbeite. Ich gebe mir Mühe, die Galerie so schnell es geht für dich zu füllen!